Azubis – Sicher im Job! Sicher zum Job!

Gemeinsames Projekt von Heidemark und Initiatoren des Schutzengelprojektes

Mit einem landesweit einmaligen Projekt will Heidemark gemeinsam mit den Initiatoren des Schutzengelprojektes die Unfallprävention von Jugendlichen und Heranwachsenden verbessern. Dazu startet am 28.03.2012 bei Heidemark die Projektreihe „Azubis - Sicher im Job! Sicher zum Job!". „Anhand von praktischen Erfahrungen und Berichten soll den Auszubildenden anschaulich vor Augen gehalten werden, wie lebensgefährlich riskantes Fahren ist", so Christina Möller, Ausbildungsleiterin bei Heidemark.

Pro Jahr ereignen sich in Niedersachsen / den Landkreisen Cloppenburg / Vechta zu viele Verkehrsunfälle, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt werden. Der Anteil der jungen Fahrer zwischen 18 und 24 Jahre an den Unfällen liegt dabei überproportional hoch. Hauptursache dafür sind unter anderem zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren ohne Gurt.

„Viele junge Autofahrer sind sich der Gefahren im Straßenverkehr nicht bewusst. Wir wollen nicht mit dem Zeigefinger dastehen und belehren, sondern auf die Gefahren aufmerksam machen", sind sich die Projektveranstalter einig. So berichtet Achim Wach, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta von den Risiken, die es im Straßenverkehr gerade für junge Fahranfänger gibt. Frau Dr. Almut Opolka, Notärztin, erzählt von ihrem täglichen Arbeitsalltag und ihren Einsätzen bei Unfällen. Frau Michaela Meyer, die selbst vor einigen Jahren einen schweren Autounfall erlebt hat und seitdem im Rollstuhl sitzt, schildert die Erlebnisse ihres Unfalls.

„Wir wissen, dass Jugendliche durch Internet und Fernsehbilder abgestumpft sind. Wir benötigen mehr Authentizität und das erreichen wir nur durch persönliche Erfahrungsberichte", so Wach. „Das Projekt ist sehr emotional. Statistiken sind oftmals anonym und erreichen die Jungendlichen nicht. Die bildliche und persönliche Darstellung hat unserer Erfahrung nach einen bleibenden Eindruck." „Unser Ziel ist es, so viele Jungendliche und Heranwachsende wie möglich zu erreichen", sind sich die Projektverantwortlichen einig. „Der Auftakt bei Heidemark ist ein Startschuss und wir hoffen, noch mehr Unternehmen zu erreichen, die diesem Beispiel folgen."